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Die Hölle auf Erden

Eine Energie durch Strömt mich, wie ich sie noch nie gespührt habe. Ich kann nicht mehr ruhig stehen, sitzen oder sonst was. Ich kann sogar nicht mehr schlafen. Was ist nur los mit mir? So kenne ich mich garnicht. Meine Eltern machen sich schon Sorgen um mich. Meine Mutter meinte, ich sähe ja scheußlich aus! Ringe bis zum Boden und ich werde von mal zu mal blasser. Das Dunkle zehrt an mir, ob wohl es eher so ist, dass das Wesen, was ich jetzt bin versucht diese Seite dunkle Seite zu bekämpfen. Aber es wird stärker.

Vor einigen Tagen bin ich total ausgerastet. Ich spürte die Wut in mir aufkommen. Und sie war heiß, ich hatte das Gefühl an ihr zu verbrennen. Und all das nur wegen einem kleinen Jungen, der einen Böller von Silvester in eine, von mir sehr weit entfernten Mülleimer schmiss. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, was passiert war. Es wurde nebelig um mich und ich konnte nur noch die Geräusche gedämpft wahrnehmen. Als ich wieder etwas sehen konnte, war was ich sah nicht all zu berauschend. Der kleine Junge lag mit dem Rücken auf dem Boden und hatte höllische Angst. Er versuchte von mir weg zu kommen, stieß aber an eine Bank. Ich selbst bekam Panik, als ich dieses Loch ein paar Meter neben ihm sah. War ich das gewesen? Tausende Gedanken flogen nur so durch meinen Kopf als ich mich um drehte und weg lief. Mir kamen die Tränen in die Augen und ich musste mehr mals blinzeln um die Tränen zu unterdrücken. Was für ein Wesen bin ich?

Die letzten drei Nächte hatte ich immer wieder diesen selben Traum. Ich sitze in einem großen Saal, der von Säulen geziehrt wird. Hohe Fenster, durch die kein einziger Lichtstrahl kommt sahen mit den langen dunklen Vorhängen aus wie leblose Augen, die einen Anstarrten. Ein Windzug den man nicht spüren kann lässt die Vorhänge zum leben erwachen. Ich sehe mich in dem Saal weiter um. Eine Eisentür erhob sich aus dem Schatten der den größten Teil des Saals einnahm. Ich ging auf sie zu und entdeckte, dass ich nicht alleine war. Seltsame kleine Ungetüme huschten zwischen den Säulen um her, während ihre Stimmen zu einem ohrenbetäubenden Lärm anwuchsen, da die Echos sich immer weiter auf wiegelten. Ich musste mir die Ohren zuhalten, denn ich hatte das Gefühl, dass mir mein Trommelfell jede Sekunde platzen könnte. Aber ich musste weiter. Irgendetwas zieht mich jede Nacht immer wieder zu dieser Tür. Jedesmal bevor ich sie erreiche, höre ich jemanden meinen Namen rufen. Der Ruf kommt nicht von außen, sonder er kommt aus meinem Kopf. Und dann redet die Stimme mich immer mit eure Hoheit und Prinzessin. Und kurz bevor ich glaubte, dass mein Schädel explodiert wachte ich auf. Und jedesmal war es gegen drei Uhr morgens und ich konnte nicht wieder einschlafen, weil ich zu starke Kopfschmerzen habe.

Heute wird es nicht anders sein! Ich traue mich kaum noch schlafen zu gehen. Aber was bleibt mir anders übrig? Morgen ist wieder Schule und ich brauche einen klaren Kopf dazu.

9.1.07 00:01
 


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