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Trockene Tränen

Ich möchte weinen, kann es aber nicht. Meine Tränen sammeln sich in meinen Augen aber sie wollen nicht fließen. Habe ich in letzter Zeit zu oft geweint? Oder ist es das Ende von allem? Bin ich nun ganz das, was ich sein wollte?

Meine Freunde können mich nicht verstehen. Ich habe ihnen nichts von meinem Packt erzählt aber sie sind nicht dumm. Sie merken, dass etwas nicht mit mir stimmt. Bin ich so anders? Ich höre ihnen bei ihren Problemen immer noch zu und gebe ihnen so weit ich kann Ratschläge. Sind sie so anders als sonst? Manche von meinen Freunden haben sich schon von mir abgewandt. Nicht körperlich, nein seelisch. Spüren sie was ich nun bin? Ihre Blicke ruhen auf mir, wenn ich etwas sage aber sie sehen mich nicht. So als ob ich nur ein Fernseher bin, der sie unterhält. Nur ein Gesicht unter vielen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sein Schiksal eine andere Richtung zu geben. Das Leben hat viele Gabelungen, ich habe mich für diese Entschieden. Können sie das nicht verstehen? Ich tue es doch auch für sie.

Ich träume zur Zeit nichts mehr. Wenn ich schlafe ist alles schwarz. Nur manchmal, wenn ich in diesem dämmerschlaf zwischen wachen und tiefschlaf bin, sehe ich Bilder. Bilder von einer Zeit die ich nicht mehr sehen werde!

12.4.07 00:12


Warum Liebe?

Mein Herz rast. Heißes Blut steigt mir ins Gesicht. Ich habe Schmetterlinge im Bauch. Nur noch er ist in meinen Gedanken. Egal wo ich ihn sehe, oder was für ein Geräusch ich höre, ich denke immer er ist es. Aber er ist es nie.  Ich gehe die Straße entlang und spüre seine Gegenwart. Ich rieche seinen Geruch, spüre seine Augen auf mir. Und dann sehe ich ihn, er steht mit dem Rücken zu mir. Ich mein Herz wir immer schneller und als ich ihn an der Schulter berührte, blieb es stehen. Es war dieses Gesicht und ich befand mich sofort wieder in der Halle. Ich laufe ohne auf die Gesichter zu achten auf den Spiegel zu. Was werde ich dieses mal sehen? Es war nur ein Fetzen von etwas, was ich nicht erkennen konnte. Denn ich wachte auf. Meine Wecker hatte geklingelt. Ich musste aufstehen. Die Arbeit rufte.

In meiner Pause beobachtete ich die Menschen in der Straße. Es waren viele Pärchen. Ich habe es nicht verstanden. Warum verliebt man sich? Wissen sie denn nicht, dass es schlimm enden kann? Warum gehen sie so ein Risiko ein? Mir kann es egal sein, ich werde mich nicht verlieben und man kann mich auch nicht verletzten. Aber dennoch beschäfftigte ich mich noch den Rest des Tages damit.

Verliebt man sich wirklich in den Menschen selbst oder doch nur in die Vorstellung, die man sich von jemanden gemacht hat? Und gibt es so was wie ewige Liebe? Ich denke bei meinen Eltern ist es keine Liebe mehr, sondern nur so was wie akzeptanz oder tiefe Freundschaft. Ich kann nicht glauben, dass man sich nach so vielen Jahren immer noch lieben soll. Selbst in der Urzeit haben die Menschen keine Beziehungen geführt, sondern sich nur Fortgepflanzt. Die besten Gene kommen weiter. Aber warum ist es in der Tierwelt so? Delfine bleiben auch immer mit dem selben Partner zusammen. Was für eine Verbundenheit gibt es zwischen ihnen?

Warum Liebe? Wozu ist sie gut? Zum Fortplanzen bestimmt nicht? Also Warum? 

15.4.07 22:38


Gesichter

So viele Gesichter! Sie verfolgen mich bis in meine Träume. Sie treten aus den dunklen Schatten im Saal herraus, nur um im gleichen Augenblick wieder zu verschwinden. Sie rufen nach mir und stellen mir Fragen, die ich nicht verstehen kann. Manche von ihnen sehen mich mit vorwurfsvollen Blicken an. Andere widerum haben einen Blick, den einem zum Weinen bringen könnte. Aber es kommt nichts. Ich weiß nicht warum sie so gucken, was sie quält. Bin ich an ihrem Leiden schuld? In mir ist es nur leer.

Es ist, als ob ich in meinen eigenen Träumen schlafwandel würde. Ob ich auch im Leben schlafwandeln würde. Ich gehe durch die Stadt und bemerke diese vielen Menschen. Ich gucke sie an aber ich sehe sie nicht wirklich. Sie sind wie ein Meer mit vielen Wellen. Die Wellen sind jeweils einzigartig, aber sehen dennoch gleich aus. Ich gehe durch eine menschliche Welle. Ihre Stimmen dringen nur als ein gemurmel zu mir. Wie rauschen. Es kommt eine neue Welle von Menschen und bricht sich vor mir entzwei. Sie gehen einfach an mir vorbei, als würde ich nicht richtig existieren. Es ist faszinierend in so einer Menge untertauchen zu können, einfach eine von Tausenden zu sein. Keiner von ihnen merkt, dass ich anders bin. Ich musste unwirkürlich Lächeln.

Diese Ruhe in mir ist so angenehm. Jetzt kann ich entlich so leben wie ich möchte. Ich brauche keine Angst mehr zu haben verletzt zu werden oder gedemütigt. Ich bin stark und die Mauern um mich werden von Tag zu Tag stärker. Ich akzeptiere jetzt, wer ich bin, war und für immer sein werde. Einfach Anders! 

15.4.07 22:52





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